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Annika und der Stern von Kazan

Autorisierte Lesefassung. Eva Ibbotson kennt das alte Österreich und erzählt mit viel Charme und Herz eine Geschichte aus dem Wien des beginnenden 20. Jahrhunderts. Annika, das Findelkind, wächst in einem Professorenhaushalt auf. Trotz der liebevollen Fürsorge ihrer Ersatzmütter, der Haushälterinnen Ellie und Sigrid, träumt sie von ihrer Mutter und eines Tages geht ihr Traum in Erfüllung. Eine elegante Dame steht vor der Tür und nimmt Annika mit auf ihr adliges Gut in Norddeutschland. Ihr Leben dort gerät eher zum Alptraum, Geheimnisse und rätselhafte Geschehnisse rund um eine dubiose Erbschaft umgeben sie. Dank der Hilfe des Pferdejungen Zed, ihrer Wiener "Mütter", vieler Freunde und des wundervollen Lippizanerhengstes Rocco führt der rasante Showdown, in dem ein übler Betrug entlarvt wird, zu einem guten Ende. - So wundervoll die Geschichte der Autorin wieder gelungen ist, so wenig überzeugt die Hörproduktion mit der Sprecherin Michaela May. Sie verleiht den Protagonisten und Dialogen zu wenig Kontur, Atmosphäre, Dialekt und Spannung - schade, dass der Hörverlag mit Sandra Schwittau (wie bei den anderen Ibbotson-Titeln) hier nicht wieder punktete. (kg)

Dauer
310 Minuten
Autor/Quelle
Ibbotson, Eva
Sprecher
Michaela May
Verlag

Argon 2007

Jahr
2007