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Hier hören Kinder und Erwachsene (!) zu, träumen, lächeln und staunen: wenn die Katze flüsternd den Salamanderchor zur Stille mahnt, die Erdmännchen eine Wohnung suchen, die Katze den Frühstückstisch decken lässt, um am Ende mitten im Teller zu sitzen; wenn so schwierige Gedanken bewegt werden wie „gesetzt den Fall, ihr habt ein Schaf gekränkt...“ Und was treiben die Schatten des Nachts?
Bezaubernd, motivreich sind diese Verse, gesammelt aus dem Repertoire des Lyrikers, der Robert Gernhardt (1937-2006) auch, aber keineswegs nur war. Hier werden Worte gedreht und gereimt, werden liebevoll, keck, verschmitzt oder auch philosophisch Mini-Szenen skizziert, die von allerlei Tieren wie Küchenkäuzen, Igeln, Raupen, Hasen und immer wieder Katzen belebt sind und auch dem Schwein, das nie mehr allein ist, seit es Ziege, Katze und Ente auf dem Rücken trägt.
Harry Rowohlt lässt sich auf diese meisterhaften Gedichte ein, selbst ein Meister des gesprochenen Wortes! Er gluckst, raunzt, flüstert und behauptet einfach Nonsens. Christoph Well (vom Biermöslblosn) antwortet den Worten, spiegelt ihren Witz mit Musikphantasien für Harfe, Geige, Flöte, Maultrommel u.a. Und Gernhardts erste Frau, Almut Ullrich, hat zu allen Gedichten Karten mit magisch-realistischen Tierbildern gemalt, die lose mit ins CD-Kästchen gelegt sind. (ge)
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