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Für eine Woche darf Boy seinen Urgroßvater auf Helgoland besuchen – schon füllt sich die Woche mit Reimen rund ums ABC, mit Sprachspielen und schnell erdachten Geschichten, mit allerlei Fragen und Antworten zum Erzählen und Verstehen, Sinn und Unsinn von Sprache, um wirklich und wahr. Darin sind die beiden ein unschlagbares Team. Obergroßmutter Lisbeth begleitet sie grummelnd. Wie auch immer: es ist ein Spaß, diesen Klassiker, für den James Krüss 1960 den Deutschen Jugendliteraturpreis erhielt, zu lesen - oder wie hier – zu hören! Wieder und wieder! Heiteres, auch Besinnliches in Reim und Prosa zu Kabinettstückchen zu schmieden, mit Buchstaben und Sprache zu jonglieren, darin war James Krüss ein Meister! Wie daraus ein herzerfrischendes Hörspiel werden kann, beweist auch diese Produktion, die 1960 Im NDR entstand. Ein Hauch Nostalgie liegt noch darüber; denn hier fabulieren Zwei jenseits von PC, TV und Gameboy! Mit hörbarem Vergnügen sind die Sprecher, Edmund Marks als gemütlich-verschmitzter Urgroßvater und Sascha von Sallwitz als pfiffiger Boy und alle anderen bei der Sache. Das ist „ansteckend“, verlockt die Zuhörer, es ihnen nachzutun. Ganz nebenbei machen diese Spiele sensibel für Sprache überhaupt, ihre Feinheiten, Zusammenhänge, Werte. (ge)
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