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Das E.T.A.Hoffmann-Theater in Bamberg hat in dieser Inszenierung (Premiere 1999) nach anderen Stoffen für Kinder das Thema Umwelt gewählt. Intendant Rainer Lewandowski schrieb den Text zu "Manongahila", einem modernen Märchen, das im indianischen Regenwald spielt und in dem es darum geht, den Urwald vor der Abholzung und dem Bau einer Eisenbahn zu retten. Zwei Männer dringen in den Urwald ein, um den Bau einer Trasse vorzubereiten, und da sie wirkliche Trottel sind, fällt es dem Indianerjungen Wappatomakka, den beweglichen Pflanzen (einer Blume, die den Tag, und einer, die die Nacht machen kann) und dem weisen Felsen Manongahila nicht schwer, die beiden von ihrem Plan abzubringen und die Gefahr abzuwenden. Eine Erzählerin fasst die Handlungsstränge des Theaterstücks zusammen und die Schauspieler der Aufführung sprechen und singen ihre Rollen. Das Märchen ist an indianische Vorbilder angelehnt und mit Flötentönen und Naturgeräuschen illustriert. Der Streit zwischen den beiden Blumen und die vorhersehbaren Reaktionen der Eindringlinge machen Kindern im Theater bestimmt Spaß, in der Hörspielfassung fehlt naturgemäß leider die visuelle Komponente, dafür gehen die netten, am Musical angelehnten Kompositionen (Konrad Haas) ins Ohr. (kw)
Baumhaus 1999 (Edition E.T.A.Hoffmann-Theater)